Betriebsfeier als Betriebsausgabe

Koalition will Firmen-Zuwendungen auf Betriebsfesten neu regeln
Zuwendungen von Unternehmen an Arbeitnehmer auf Betriebsveranstaltungen sollen zukünftig steuerlich neu geregelt werden. Es ist geplant die bisherige Freigrenze von 110 Euro auf 150 Euro anzuheben, zugleich soll die Bemessungsgrenze erweitert werden. Auch sollen bei der Prüfung der Freigrenze sämtliche Kosten einbezogen werden und es ist geplant, anteilige Kosten für Begleitperson wieder den Arbeitnehmern zuzurechnen.

 

Die Neuregelung soll Besteuerung vereinfachen.
Es geht um die Besteuerung von geldwerten Vorteilen, die Arbeitgeber Arbeitnehmern im Rahmen von Betriebsveranstaltungen gewähren.


Zu  bemängeln ist dagegen, dass damit erneut eine unliebsame Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs ausgehebelt werden soll. Der BFH hatte entschieden, dass die anteiligen Kosten, die auf Familienangehörige des Arbeitnehmers entfallen, nicht bei der Prüfung der bisher gültigen 110-Euro-Freigrenze beim Arbeitnehmer zu berücksichtigen seien. In einem weiteren Beschluss hatten die obersten Finanzrichter bestimmt, dass nur solche Kosten bei der Freigrenze zu berücksichtigen sind, die als geldwerter Vorteil des Arbeitnehmers gewertet werden könnten.

 

Lösung: nur mit einer sehr genauen Planung der Veranstaltung und der damit verbundenen Kosten, ist der Abzug als Betriebsausgabe zu erreichen.

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